über mich

 

Nach einer Ausbildung zur Technischen Zeichnerin ersann ich bis 1989 Maschinen, das eigene Leben und das meiner Kinder in der DDR.

 

Nach der Wende stellte ich mich der Einsicht, dass ich mich mehr für das Miteinander von Menschen als das von Zahnrädern und Wellen interessiere. Drum erlernte ich einen zweiten Beruf und widmete mich nun sozialer Arbeit.

 

Und wann immer es möglich war, neben Broterwerb und Kindererziehung, malte ich, schuf tönerne Objekte oder schrieb Gedichte und Kurzgeschichten.

 

Zwischen 1993 und 2000 nahm ich an eine Keramikausbildung und weiteren Lehrgängen für Bildende Kunst teil. Hier erlebte ich Inspiration und Austausch sowie die Erweiterung meines handwerklichen Könnens.

 

1998 beteiligte ich mich an der Raumgestaltung in einer Jazz- und Blueskneipe in Berlin.

 

Weil zwischen 2000 und 2005 der Freiraum für bildnerisches und figürliches Schaffen eng war, konzentrierte ich mich in dieser Zeit auf das Schreiben von Kurzgeschichten und Gedichten.

 

2006 führte ich ein Grafikprojekt mit Schülern einer Montessori-Schule durch. Es entstanden Kaltnadelradierungen und Linolschnitte, die ausgestellt und publiziert wurden.

 

2008 zog ich von Berlin in die Ostprignitz. Hier fand ich Raum mich wieder der Malerei zu widmen. Außerdem gestaltete ich dort Symposien und eine Ausstellung des „Lumpenhauskollektiv“ im Juni 2008 im Kunstwerk Potsdam mit.

 

2009 präsentierte ich eine Auswahl meiner Bilder in einer Gemeinschaftsausstellung im Packsaal des Industriedenkmals "Patent-Papierfabrik Hohenofen" (bei Neustadt/Dosse).

 

Seit 2010 lebe ich wieder in Berlin. Im Oktober konnte ich neue Arbeiten in der *Galerie im Fosca* in Berlin-Treptow ausstellen.

 

2012 führte ich in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen ein künstlerisches Projekt zum Thema "Kreativität - eine wichtige Bildungsressource" durch.

 

2014 durfte ich mich an dem Projekt - Poesie trifft Kunst trifft Musik - des Kunstvereins Hoher Fläming e.V. in Bad Belzig mit einigen Gedichten beteiligen. In bezaubernder Weise entstand ein Dialog zwischen den Worten der Lyriker, den Arbeiten der bildenden Künstler und den Kompositionen der Musiker, ein Gesamtkunstwerk.